Auf den Spuren Adolph Kolpings:

Köln/Pfaffenhofen
Rund 20 Mitglieder der Kolpingsfamilie Pfaffenhofen waren auf den Spuren Adolph Kolpings in Köln unterwegs. Höhepunkte der Reise waren neben dem Besuch der Wirkungsstätten des Verbandsgründers die Begegnung mit dem Generalpräses von Kolping International, Msgr. Christoph Huber, sowie ein Gottesdienst am Grab Adolph Kolpings in der Kölner Minoritenkirche. Mit dabei war auch der Pfaffenhofener Kolping-Präses Albert Miorin.
Die nachhaltige An- und Rückreise erfolgte mit der Bahn. In Köln erkundete die Reisegruppe die Domstadt unter anderem bei einer Stadtrundfahrt und lernte dabei die vielen Facetten der pulsierenden Metropole am Rhein kennen. Besonders beeindruckte die Teilnehmer der Kölner Dom, dessen gewaltige Architektur und jahrhundertealte Geschichte zu den bekanntesten Wahrzeichen Deutschlands zählen. Einige besonders ambitionierte Reisende nahmen sogar den Aufstieg auf die Domtürme in Angriff und wurden mit einem eindrucksvollen Blick über die Stadt belohnt.
Ein besonderer Programmpunkt war die Begegnung mit Generalpräses Christoph Huber. Er berichtete ausführlich über die weltweiten Aktivitäten des Kolpingwerkes und zeigte auf, wie Kolping heute in mehr als 60 Ländern tätig ist. Vor allem in Afrika, Asien und Lateinamerika wachsen die Kolpingsfamilien kontinuierlich und leisten durch Bildungs-, Sozial- und Entwicklungsprojekte wertvolle Beiträge zur Verbesserung der Lebensbedingungen vieler Menschen.
Beeindruckend für die Teilnehmer war zudem die Feier der Heiligen Messe am Grab Adolph Kolpings in der Minoritenkirche. Dabei wurde deutlich, dass die Ideen und Ziele des Sozialreformers auch mehr als 150 Jahre nach seinem Tod weltweit nichts von ihrer Aktualität verloren haben.
Neben den spirituellen und historischen Eindrücken kam auch das rheinische Lebensgefühl nicht zu kurz. Im Brauhaus „Früh“ nahe des Doms machte die Reisegruppe Bekanntschaft mit einer urkölschen Institution: dem Köbes. Dessen direkte und bisweilen raubeinige Art der Bedienung sorgte bei den eher zurückhaltenden und höflichen Gästen aus der Hallertau zunächst für überraschte Blicke. Bald zeigte sich jedoch, dass genau diese Mischung aus trockenem Humor, Schlagfertigkeit und Herzlichkeit zum besonderen Charme der Kölner Brauhäuser gehört.
Auf dem Programm standen außerdem der Besuch der Grabstätte des Universalgelehrten und Heiligen Albertus Magnus sowie eine Schifffahrt auf dem Rhein. Bei herrlichem Sommerwetter präsentierte sich Köln von seiner schönsten Seite und bot zahlreiche neue Perspektiven auf die Domstadt und ihre Sehenswürdigkeiten.
Für zusätzliche Spannung sorgte die Deutsche Bahn sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückfahrt. Letztlich erreichten jedoch alle Teilnehmer ihr Ziel in Köln und später auch wieder die Heimat wohlbehalten. Zum Abschluss durfte natürlich das traditionelle Gruppenfoto am Kolpingdenkmal vor der Minoritenkirche – unmittelbar gegenüber der internationalen Zentrale des Kolpingwerkes – nicht fehlen. Gemeinsam mit Generalpräses Christoph Huber entstand dort ein Erinnerungsbild an vier erlebnisreiche Tage im Zeichen von Gemeinschaft, Glauben und gelebter Kolpingverbundenheit.
w.b.


